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  • rgebhardt

Loui wird alles zuviel!



Zum Zeitpunkt der Vorstellung war Loui, ein unkastrierter Jack Russell Terrier, zwei Jahre alt. Seine Besitzer, Sandra und Jürgen mit ihrer 12-jährigen Tochter Anne, waren bislang Besitzer von mehreren aufeinanderfolgenden Golden Retrievern gewesen. Sie sind hundeerfahren, bevorzugen motivierende Trainingsmethoden und es war ihnen bewusst, dass der Wechsel vom Goldie zum Jack Russell Terrier eine neue Herausforderung sein würde. Mit dem, was auf sie zu kam, hatten sie allerdings nicht gerechnet.


Loui wurde auf einem abgelegenen Reiterhof mitten unter Pferden und weiteren Hunden geboren. Er entstammt einer Verpaarung ohne Verbandszugehörigkeit und hatte demzufolge keine Abstammungspapiere. Das störte Sandra und Jürgen aber nicht. Sie besuchten Loui und seine drei Geschwister (drei Rüden, eine Hündin) häufig vor der Übernahme mit acht Wochen. Vor Ort war alles normal. Loui wurde von seiner Mutter umsorgt, hatte Kontakt zu den anderen großen Hunden des Hofs und nahm am Hofleben teil. Auffälligkeiten zeigten sich nicht.

Mit acht Wochen zog Loui in das Haus mit Garten in einer Kleinstadt um. Er lebte sich problemlos ein, es gab lediglich ein paar anfängliche Anpassungsschwierigkeiten an den Aktivitiätslevel eines JRT-Welpen. Man war eben Goldies gewöhnt ... Trotzdem lief letztendlich alles gut. Sandra hatte sich für die ersten Wochen Urlaub genommen und trainierte die ersten Schritte der Grunderziehung. Vorausschauend übte sie bereits von Beginn an, dass Loui kurzfristig allein bleiben konnte. Draußen klappte alles hervorragend. Loui war leicht zu motivieren, zeigte anfangs (und auch für die Zukunft) keine Tendenzen zu Jagdverhalten und kann bis heute nahezu überall frei laufen. Nachdem Sandra wieder zur Arbeit ging, blieb Loui von Montag bis Freitag den Vormittag allein. Sie hatte sich extra eine Kamera für das Handy eingerichtet, um am Arbeitsplatz immer mal einen Blick auf Loui werfen zu können. Für Zwischenfälle waren die Nachbarn eingewiesen und zur Not hätte er dauerhaft vormittags bei Sandras Eltern sein können. Alles nicht nötig, Loui wählte sich sein Vormittagsplätzchen auf dem Sofa und verschlief tief und fest die gesamte Zeit. Ein Traum ... eigentlich.


Der erste Tierarztbesuch bei uns verlief reibungslos, in meinen Augen aber nicht ohne Auffälligkeiten. Welpen aus guter Haltung beim Züchter verhalten sich in der Praxis völlig unbefangen. Sie sind neugierig, erkunden alles und jeden ausführlich und sind mit wenig Mühe für alles zu begeistern. Nicht so Loui. Er wurde von Anfang an mit der Situation nicht warm und zeigte sich von allem nachhaltig beeindruckt. Wir ließen ihm Zeit, bedrängten ihn nicht. Ein Vorteil, dass zum Erstbesuch die Impfung noch nicht fällig war. Trotzdem verließ er ängstlich die Praxis, ohne dass es dafür, weder im Behandlungszimmer noch im Wartebereich einen Anlass gegeben hätte. In solchen Fällen mache ich mir eine Notiz in der Kartei, um beim nächsten Besuch aufmerksam zu sein. Manchmal haben Welpen einfach nur einen schlechten Tag, wurden zum Termin aus dem Tiefschlaf gerissen, sind übermüdet, weil sie unmittelbar vorher in der Welpengruppe waren und der Tierarztbesuch ganz praktisch auf dem Nachhauseweg lag ..., das kann alles mal sein. Somit hofften wir auf einen fröhlichen Loui zum Impftermin. Leider wurden wir enttäuscht, und das tat mir besonders für Loui leid. Er zeigte sich genauso ängstlich verunsichert wie zum ersten Besuch und quittierte jeglichen Annäherungsversuch mit fast hysterischer Abwehr. Untersuchung und Impfung erledigten wir auf Sandras Arm.


In solchen Fällen spreche ich die Besitzer vorsichtig an, ob zu Hause alles rund läuft und sie mit ihrem Hund zufrieden sind, sich an und mit ihm freuen und es auch mit möglichen Kindern im Haus gut geht. Manchmal deuten sich hier schon Auffälligkeiten an, über die man sprechen sollte. Sandra und Jürgen zeigten sich interessiert, aber auch etwas erstaunt über die Nachfrage. Zu Hause war alles gut, Alltag, Erziehung, Familienleben, Spaziergänge, Hundekontakte, alles stressfrei und bestens. Manchmal sei er ein bisschen schreckhaft, aber sie könnten damit sehr gut umgehen und er beruhige sich auch wieder. Personen außerhalb des Haushaltes durften ihn nicht anfassen, ihnen ging er aus dem Weg. Auch das störte sie nicht, sie fanden es eher praktisch im Alltag. Von ihren Goldies waren sie das Gegenteil gewöhnt, was manchmal lästig gewesen war. Sie versicherten das alles glaubwürdig.


Erste deutliche Veränderungen begannen dann mit Eintritt in die Pubertät. Loui wurde im Alltagsleben draußen zunehmend unsicherer bis dauerhaft ängstlich und begann, ihm bekannte Hunde im Spiel nach kurzer Zeit hysterisch abzuwehren. Im Haus fand er nicht mehr zur Ruhe, er war ständig on Tour. Er wählte Sandra zu seinem Ruhepol und begann mit immer mehr Nachdruck zuerst Anne (wenn sie sich durchs Haus bewegte), dann Jürgen (wenn er ihn abends zur gewohnten Schmuseeinheit holen wollte) zu attackieren oder knurrend geduckt zu umkreisen. Er verletzte nie jemanden und seine Körperhaltung drückte deutliche Unsicherheit und Genervtheit aus. Die Familie verreist regelmäßig mit dem Wohnmobil. Anfangs gar kein Problem. Mit Zunahme der Verhaltensveränderungen wurden die Urlaube zur Nervenprobe. Loui, der sein Körbchen in einer Ecke des Wohnmobils auf dem Boden hatte, kam mit der Situation nicht mehr zurecht. Jeder, der in der räumlichen Enge in seine Nähe kam, wurde gestresst „gestellt“. Versuche, ihn zu beruhigen, halfen nicht. Schimpfen ebenso wenig. Die Übergangslösung bestand darin, Louis Liegeplatz tagsüber, wenn er nicht draußen sein konnte, auf dem Hochbett einzurichten. Er war auch hier nicht glücklich, Sandra hatte aber den Eindruck, er fühle sich dort nicht so bedrängt. Der Alltag mit Loui verlor immer mehr an Spaß und Gelassenheit. Lediglich das morgendliche Allein bleiben verlief weiterhin reibungslos. „Ich glaube, er braucht uns gar nicht!“ Sandras unglückliches Urteil. Alle waren traurig, weil sie ihren eigentlich so tollen kleinen Hund nicht mehr verstanden. Anne, die sich einen Spiel- und Kuschelkameraden gewünscht hatte, war zunehmend enttäuscht über den „blöden“ Hund. Aber: sie blieb immer fair ihm gegenüber, das muss man ihr zu Gute halten! Nicht einfach für eine Zwölfjährige.


Eingedenk meiner anfänglichen Nachfragen wandten sich Sandra und Jürgen ratsuchend an mich. Nachdem sie den Fragebogen ausführlich beantwortet hatten, trafen wir uns zum Gespräch. Da ich Loui durch die Praxisbesuche bereits kannte und er sich unverändert bei uns nicht wohl fühlte, durfte er zu Hause bleiben.


Aufgrund der Antworten hatte ich noch einige Nachfragen. Auf meine Bitte hin hatten Sandra und Jürgen etliche kurze Videos aus dem Alltag mit Loui aufgenommen. Ich wollte Loui in unverfänglichen und in den problematischen Situationen sehen. Auch Videos aus der Welpenzeit am Hof waren dabei.


Morgens allein war Loui tiefenentspannt. Er brachte es fertig, sich über Stunden kaum zu bewegen. Er räkelte sich im Schlaf lediglich behaglich hin und her. Sandra oder Anne sind die ersten, die nach Job oder Schule wieder nach Hause kommen. Über deren Rückkehr freute sich Loui uneingeschränkt, aber ohne Anzeichen vorheriger Trennungsangst. Auch Jürgen wurde abends fröhlich begrüßt, teils aber mit Tendenzen zur unsicheren und genervten Abwehr. Vorerst ohne Erklärung für die Stimmungsvarianzen. Gegenüber Sandra setzte das Verhalten erst spät ein. Sie war für Loui lange Zeit der ruhende Pol und sie erlaubte ihm viel Körperkontakt. Bei ihr auf dem Schoß fand er, trotz Besuchern, Ruhe. Aber letztendlich wurde auch sie mit seinem gereizten Verhalten konfrontiert.


Je mehr Familienmitglieder zu Hause waren, umso unruhiger und genervter reagierte Loui. Hüpfte Anne singend die Treppenstufen vom Obergeschoss nach unten, hechtete Loui aus seinem Korb oder vom Sofa in ihre Richtung, knurrend und in flacher Körperhaltung mit angelegter Rute. Wurde er abends von Jürgen beim gemeinsamen Sofaliegen gestreichelt, genoss der das mal, mal wehrte er Jürgen knurrend, immer unsicher und teils zitternd ab. War Wochenende und Besuch im Haus, fand Loui überhaupt keine Ruhe. Er blieb den ganzen Tag mitten im Menschengewusel, lief gehetzt hechelnd, teils knurrend von einer Person zur nächsten und fing an, auf Außenreize gestresst bellend zu reagieren. Die Abende nach ereignisreichen Tagen waren die reine Katastrophe. Loui fand erst zur Ruhe, wenn alle zu Bett gegangen waren, selbst wenn der Abend innerhalb der Familie ruhig verlief.


Sandra und Jürgen hatten bislang nur wenig Konkretes unternommen, um das Verhalten in den Griff zu bekommen. Ratschläge von außen, die eher autoritär orientiert waren („euer Hund will euch kontrollieren“, „er ist dominant“) haben sie nicht beherzigt, sie passten für sie einfach nicht. Allerdings wurde Loui anfangs bei den vermeintlich aggressiven Angriffen auf Anne geschimpft. Sandra und Jürgen hatten Angst, dass Anne tatsächlich was passieren könnte und letztendlich waren sie anfangs einfach verblüfft über Louis Verhalten, da ergaben sich die Maßregelungen mehr oder weniger reflexartig. Mit der Zeit erkannten sie aber selbst, dass Louis Gereiztheit deutlich zunahm, sobald Anne im Raum oder von oben zu hören war.


Bei der Betrachtung der Welpenvideos fiel an Loui nichts auffälliges auf. Allerdings zeichnete sich seine Schwester als sehr intolerant und aggressiv in den welpentypischen Rangeleien und Spielen aus. Wurde ein Spiel nur ein wenig heftiger, reagierte sie sofort mit deutlicher Aggressivität und stellte sich steifbeinig und knurrend über ihre Geschwister. Proteste ihrer Brüder akzeptierte sie nicht, sie gab nie nach. Das kann mal sein, die Ausprägung des Verhaltens war allerdings auffällig. Inwieweit die Mutter ähnliches Verhalten an den Tag legte, wie lange pro Tag sie ihre Welpen betreute oder ob es Informationen zum Vater (er lebte nicht auf dem Hof) gab, ließ sich nicht mehr herausfinden.

Die Situation ließ sich folgendermaßen zusammenfassen: seit seiner Pubertät änderte sich Louis Verhalten deutlich zu einem stressintoleranten, reizanfälligen Hund, der zunehmend distanzierend-aggressives Verhalten gegenüber Personen des eigenen Haushalts und gegenüber Besuchern zeigte. Verletzt wurde dabei nie jemand, noch nicht einmal mit den Zähnen touchiert, Loui blieb hier sehr gehemmt unter deutlichen körperlichen Signalen der Unsicherheit. Das Verhalten steigerte sich von morgens (hier war noch alles in Ordnung) über den Tag bis zum Abend hin. Es hatte keinen zeitlichen Zusammenhang zu Mahlzeiten, wohl aber zum Tagesgeschehen. Verlief der Tag ruhig, blieben die Abende erträglich. War tagsüber viel los, war Loui spätenstens am Abend überreizt und jedem gegenüber intolerant. Ein Hinweis auf Territorialverhalten gab es nicht. Die regelmäßigen Untersuchungen in der Praxis ergaben keinen Hinweis auf organische Probleme. Loui war außerhalb seines rätselhaften Verhaltens gesund und schmerzfrei, ohne Einschränkungen im Sehen oder Hören. Die bestehende Futtermittelallergie war mit passendem Diätfutter unter Kontrolle. Nach Besserung der Magen-Darm-Symptome blieb Louis Reizbarkeit die gleiche, Bauchschmerzen konnten also als Ursache ausgeschlossen werden. Eine Blutuntersuchung lieferte keine Hinweise auf eine mögliche Schilddrüsen- oder Leberfunktionsstörung. Alles war normal.

Anhand der medizinischen Befunde und der Verhaltensanalyse standen die Diagnosen: Hypervigilanz, mangelnde emotionale Selbstkontrolle, Hyperattachement (in Bezug auf Sandra)


Unter Hypervigilanz versteht man eine fehlerhafte Aufnahme und Verarbeitung von Außenreizen, alles wird überzogen wahrgenommen, was zu einer übersteigerten Wachsamkeit und einer nicht angepassten Reaktion auf die Reize führt.


Eine mangelnde emotionale Selbstkontrolle kann genetisch dispositioniert und/oder durch mangelhafte Aufzuchtbedingungen verursacht sein. Der betreffende Patient ist nicht in der Lage, adäquat auf soziale Situationen zu reagieren und zeigt sich schnell überfordert. In Louis Fall ist eine genetische Beteiligung sehr wahrscheinlich, betrachtet man sich die Schwester und berücksichtigt die frühen Verhaltensauffälligkeiten bei Loui. Bei genetischer Ursache spielt neben möglichen strukturell-organischen Schäden häufig eine Fehlfunktion in der Bereitstellung von Botenstoffen bei der Reizweiterleitung eine Rolle.


Hyperattachment bezeichnet eine zu enge Bindung mit letztendlich emotionaler Abhängigkeit, die über das normale und gesunde Maß hinaus geht. Sie ist oft vom Besitzer aktiv gefördert (Nähe ist schließlich schön), kann aber auch vom Tier initiiert und vom Besitzer lediglich geduldet sein.


Die Therapie wurde ausführlich besprochen und in mehrere Schritte aufgeteilt:


Etwas mehr Distanz

Dies galt für Sandra. Loui hatte zwar kein Trennungsproblem, drängte sich aber in Konflikten Sandra deutlich auf. Saß er auf ihrem Schoß, war er zwar diesbezüglich zufrieden, fühlte sich aber trotzdem in umtriebigen Situationen eingeengt. Außerdem sollte er lernen, sich an einen Wohnungslaufstall zu gewöhnen. Insofern war ein bisschen weniger Nähe notwendig.

Laufstall

Eine Box zum Schlafen kannte Loui schon von Welpe an. Daher war es kein Problem, ihm einen Wohnungslaufstall im Wohnzimmer einzurichten. Der Aufenthalt dort wurde nach und nach in den Tagesablauf eingebaut. Alle Familienmitglieder, aber auch alle Besucher wurden angewiesen, Loui dort konsequent in Ruhe zu lassen, ihn noch nicht einmal anzusprechen oder anzuschauen. Loui lernte sehr schnell, dass er dort auch bei vielen Umweltreizen seine Ruhe hatte. Allerdings schaffte er es nicht, dort zu schlafen, aber immerhin beobachtete er ruhig seine Umgebung.


Pheromone

Sowohl als Vernebler als auch als Halsband wurde das Dog Appeasing Pheromon eingesetzt. Es ist nur für den Hund riechbar und vermittelt sichere Geborgenheit.


Stimmungsumkehr und Gegenkonditionierung

In allen Situationen, in denen Loui in unsichere Erregung geriet, wurde mit Futter gearbeitet, um eine Stimmungsumkehr zu erreichen. Zusätzlich lernte Loui mehrere Übungen auf Signal, die zur Vermeidung der erregten Abwehr angeordnet werden konnten und die dann belohnt wurden.


Im Verlauf besserte sich Louis Verhalten. Er wurde kontrollierbarer, seine Grundtendenzen blieben allerdings bestehen. Den Laufstall nahm er sehr gern an, das Ziel, dass er darüber tags zu mehr Schlaf finden könnte, erreichten wir aber nicht. Insgesamt wurde alles besser, der Durchbruch stellte sich aber nicht ein. Sandra und Jürgen waren allerdings vorerst zufrieden, die Maßnahmen wurden so beibehalten.


Mit dem kommenden Frühjahr und Sommer unternahm die Familie wieder mehr Reisen mit dem Wohnmobil. Hier zeigten sich leider wieder die alten Muster und dies übertrug sich auch auf zu Hause. In einer Folgebesprechung kamen wir überein, Loui mit einem Medikament, einem sogenannten selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer, zu helfen. Da eine genetische Ursache sehr wahrscheinlich ist, spielen die Botenstoffe zur emotionalen Regelung eine große Rolle und hier kann man mit Training und Verbesserung des Umfeldes allein keine entscheidenden Fortschritte erzielen. Das Gehirn kann schlichtweg nicht mitmachen. Wir begannen mit einer niedrigen Eingangsdosis, die in der Folge nur moderat angepasst werden musste. Bereits nach wenigen Wochen besserte sich Louis Verhalten erkennbar. Er ist insgesamt wesentlich entspannter und damit auch besser trainierbar.


Sandra und Jürgen haben zwischenzeitlich etwas nachgeforscht. Der Vater von Loui zeigt ganz ähnliches Verhalten, knurrt oft scheinbar unmotiviert und ist ebenfalls nach ereignisreichen und lauten Tagen reizbar und überfordert. Die familiäre Disposition ist also gegeben.


Heute erhält Loui seine Medikamente seit knapp einem Jahr. Entgegen der anfänglichen Bedenken vor einem Psychopharmakum ist Loui derselbe fröhliche energiegeladene Hund geblieben, der er vor seiner Verhaltensveränderung war. Er geht gern ausdauernd spazieren, tobt wieder ausgelassen mit seinen Hundefreunden, hat nichts mehr gegen Besucher, schläft tagsüber wieder entspannt und verreist auch wieder gern mit dem Wohnmobil. Kuscheleinheiten, auch mit Anne, sind kein Problem mehr, er fühlt sich nicht mehr eingeengt, sondern kann sie entspannt genießen.


Eine medikamentöse Begleittherapie ist grundsätzlich befristet geplant. Es gibt allerdings Patienten, die ihre Medikamente lebenslang benötigen. Kein Grund zur Sorge, wenn es bei Loui so wäre. Louis Familie ist bewusst, dass sie ihrem Hund so ein entspanntes und damit hundegerechtes Leben ermöglichen.

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